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Spaziergang durch das Dorf Chorin

2. Von der Kirche zu den Hotels

 

Choriner DorfkircheChoriner Dorfkirche1782/83 wird die Dorfkirche Chorinchen umfassend saniert. Das Dach wir neu mit Ziegeln gedeckt, der Turm wurde erneuert. Es wurde eine neue Männerempore eingebaut. Darum mußte die Kanzel umgesetzt werden. Der Altar und die Kanzel erhielten eine neue Dekoration. Alles wurde mit Ölfarbe versehen. Die Wandfenster wurden neu gemacht. Maurermeister Johann Ahner aus Freienwalde erhielt den Auftrag
(Auszug aus der Dorfchronik, Manfred Krause, 2007)

Die Dorfkirche war ursprünglich eine romanische Feldsteinkirche. Diese wurde im 30-jährigen Krieg fast vollständig zerstört und um 1660 wieder aufgebaut mit gotischen Bauelementen. Es ist heute die evangelische Kirche.

Gegenüber in der Mittelreihe steht die ehemalige Schule (erbaut 1909) heute Wohnhaus, Jugendclub und Gemeinderaum. Daneben steht das heutige Feuerwehrgebäude.

 

EndmoränenbogenEndmoränenbogenEs geht nun weiter den Hüttenweg entlang zum Haus Chorin. Schauen sie auf dem Hüttenweg noch einmal zurück. Sie erblicken am Horizont den Choriner Endmoränenbogen. Diese heute bewaldete Hügelkette ist die letzte Erhebung der Weichselkaltzeit von vor 15 000 Jahren. Bis hierher schoben sich die Gletscher von der Ostsee kommend, ließen das Geschiebe liegen und zogen sich schmelzend wieder zurück.

 Dort, wo der Hüttenweg auf die B2 (L200) stößt, stand einst eine Glashütte, 1747 errichtet und 1772 stillgelegt. Wir biegen aber vorher nach rechts ab, die Neue Klosterallee entlang.

Hotel Haus ChorinHotel Haus ChorinIm Jahr 1925 kaufte die Innere Mission den Park und errichtete ein Erholungsheim für Wohlfahrtspflegerinnen und das Tagesheim „Haus Chorin“. 1936 wurde das „Haus Chorin“ Mitglied des Verbandes Christlicher Hospize. Diese evangelische Tagungs- und Ferienstätte wurde 1996 in ein Hotel umgewandelt und durch den Neubau erweitert. Im alten Haus gibt es heute das einzige Honigspezialitätenrestaurant Deutschlands.

Waldseehotel FrenzWaldseehotel FrenzIn Blicknähe nur 200m weiter liegt oberhalb des Amtsees das „Waldseehotel Frenz“. Im Jahr 1891 wurde die Gaststätte „Neue Klosterschänke“ eingeweiht. Zu DDR-Zeiten war es eine Konsum-Gaststätte. 1996 erwarb Eckhard Frenz das Haus, sanierte es und erweiterte das Hotel durch das nebenstehende Holzhaus. Heute heißt es „Waldseehotel Frenz“. Frau Dietlind Frenz führt das Haus.

zuletzt geändert: 26.03.2016